OPERATION TON stellt sich neu auf: Music Future Convention wächst zur Veranstaltungsreihe // RockCity Hamburg e.V. verteilt seine Music Future Convention erstmals über mehrere Monate – mit Pop Moves 2026, fünf Satelliten-Events und einem Convention-Tag

OPERATION TON

Die Music Future Convention OPERATION TON kommt im neuen Gewand! Nach fast zwei Jahrzehnten als zweitägige Convention stellt RockCity Hamburg e.V. sein Zukunftsformat für Musiker:innen, DJs, Acts und alle, die die Branche am Laufen halten, grundlegend neu auf. Aus zwei kompakten Tagen wird ein mehrmonatiges Programm: Den Auftakt macht Pop Moves 2026, eine gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival kuratierte Delegationsreise für zehn RockCity-Mitglieder. Danach geht’s weiter mit fünf Satelliten-Events im OHG und im BETTY, die sich jeweils einer konkreten Zukunftsfrage des Musikschaffens widmen. Den Abschluss bildet der Convention-Tag, der Erfahrungen, Fragen und Ideen aus allen Formaten zusammenführt. Weniger Masse. Mehr Nähe. Mehr Zeit zum Nachklingen.

Was ist neu?

Pop Moves 2026: Rein in die Branche

Pop Moves 2026 ist eine kuratierte Delegationsreise für zehn RockCity-Mitglieder zum Reeperbahn Festival. Gemeinsam öffnen wir Türen zur Branche, schauen hinter die Kulissen und schaffen Raum für Austausch und Reflexion. Vorbereitung, kuratierte Branchenbegegnungen und ein gemeinsames Follow-up sorgen dafür, dass aus neuen Kontakten mehr wird als eine Visitenkarte in der Hosentasche. Mit Plan statt FOMO!

15. – 19.09.2026, Pop Moves 2026 Delegationsreise zum Reeperbahnfestival

Das Reeperbahn Festival kann vieles sein: Konferenz, Konzert, Chance, Gespräch im Vorbeigehen und meistens zu wenig Schlaf. Pop Moves 2026 bringt Struktur in den Trubel – als kuratierte Delegationsreise für zehn RockCity-Mitglieder, die tiefer in die wichtigste europäische Plattform für Musikwirtschaft und Popkultur und Europas größtes Clubfestival tauchen wollen.

Vom 15. bis 19. September 2026 öffnen wir Türen zur Branche: mit ausgewählten Festival- und Konferenzformaten, Gesprächen mit den Menschen hinter Musikprojekten, geführten Branchenbegegnungen, Backstage-Einblicken, täglichen Debriefs und Zeit, das Festival auf eigene Faust zu entdecken. Eine gemeinsame Vorbereitung und ein verpflichtender Nachbereitungstermin sorgen dafür, dass aus fünf intensiven Tagen konkrete Kontakte, neue Perspektiven und echte nächste Schritte entstehen.

Pop Moves 2026 richtet sich an RockCity-Mitglieder, die semiprofessionell oder professionell in der Musikbranche arbeiten. Entscheidend ist nicht die glatteste Bewerbung, sondern deine Perspektive, wo du gerade stehst und ob du Lust hast, dich zu bewegen.

Wichtig: RockCity-Mitgliedschaft ist Voraussetzung. Die Teilnahme kostet 60 Euro, ermäßigt 40 Euro. Im Preis enthalten sind das Reeperbahn Festival-Ticket und das Ticket für den OPERATION TON Convention-Tag. Fahrt, Unterkunft und Verpflegung sind nicht enthalten.

Bewerbungsstart: 21. Juli 2026, 16 Uhr
Bewerbungsschluss: 11. August 2026, 12 Uhr

Mehr Infos zum Reeperbahn Festival und zum aktuellen Line Up finden sich hier: www.reeperbahnfestival.com

Ermäßigungsberechtigt sind Arbeitslose, Rentner:innen und Menschen mit Behinderung ab einem Grad der Behinderung von 50.

Fünf Satelliten-Events: Rein in die Fragen

Ab Ende September widmen wir uns in fünf Satelliten-Events den Themen, die den Musikalltag heute prägen, von musikalischer Entwicklung über Sessionarbeit und Live bis hin zu Einkommen, Care, Produktion und Release. Mit Impulsen aus der Praxis, partizipativen Arbeitsformaten und direktem Austausch mit Expert:innen: zum Mitdenken, Mitreden und Mitnehmen.

30.09.2026, Und morgen berühmt?! – Wie musikalische Entwicklung heute gelingen kann

Zwischen Konzert, Care und Cashflow fühlt sich Musikmachen manchmal wie ein Siebenkampf auf Rollschuhen an. Berühmt werden? Kann passieren. Wichtiger ist: Wie bleibst du bei dir, bezahlst deine Rechnungen, entwickelst deine Musik weiter und baust etwas auf, das nicht beim ersten Gegenwind zusammenklappt?

Bei Und morgen berühmt?! geht es um künstlerische Entwicklung ohne Märchenstunde. Was hätten andere gern mit 20 gewusst? Was fehlt dir gerade wirklich? Und welche Skills, Kontakte, Communities und Strukturen brauchen Musiker:innen, Bands, DJs und Producer:innen für eine selbstbestimmte Zukunft?

Dich erwarten Promitalk, Zukunftsperspektiven, tütenweise Schwarm- und Expert:innenwissen sowie rotierende Meet-and-Greet-Tische zum Fragenstellen, Andocken und Weiterdenken. Kein Sprint zum Ruhm, sondern Orientierung für den langen Lauf.

Für Newcomer:innen, semiprofessionelle Musiker:innen, Bands, DJs, Produzent:innen und Branchennachwuchs mit Musik im Kopf und Fragen im Gepäck. 

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14.10.2026, Sessionmusiker:innen – ohne euch läuft nix! 

Sie tragen Songs, Shows, Touren und Produktionen. Sie proben, arrangieren, improvisieren, retten Abende und halten Bands zusammen. Trotzdem bleiben Session- und Side-Musiker:innen oft unsichtbar, arbeiten auf Festgagen und tragen Risiken, ohne angemessen an Wertschöpfung, Entscheidungen oder Absicherung beteiligt zu sein.

Zeit für die erste Lobbyveranstaltung speziell für Session- und Side-Musiker:innen. Bei Sessionmusiker:innen: ohne euch läuft nix! reden wir über Arbeitsteilung, Geld, Risiko, Anerkennung, Rechte, Verantwortung und die Frage: Wie wird aus einer unsichtbaren Mehrheit eine gestaltende Kraft im Musikökosystem?

Perspektiven aus musikalischer Leitung, Band, Tour, Ton und Produktion kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen und daraus konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln. Es geht um Wissen, Verantwortung, politische und organisatorische Beteiligung: Mit Promitalk, Arbeitsphasen und Meet-and-Greet-Runden!

Für Session- und Side-Musiker:innen, Bandleader:innen, Musical Directors, Tourcrews, FOH, Managements und Artists, die Zusammenarbeit fairer gestalten wollen.

09.11.2026, Warum noch rausgehen? – Wie gelingt Clubbing in einer Branche, die sich ständig verändert?

Nicht jeder volle Club ist ein guter Abend. Und nicht jeder gute Abend ist ausverkauft. Zwischen Festivals, TikTok, Listening Sessions, Gaming, dritten Orten und Couch verändert sich gerade, wo wir Musik erleben – und warum.

Warum noch rausgehen? fragt, wie Livekultur 2035 aussehen kann. Was bringt Menschen dazu, ihre Wohnung zu verlassen? Wie entstehen Publikum, Gemeinschaft und Zugehörigkeit jenseits von Algorithmen und Reichweite? Und was können Clubs, Bands, Booker:innen, Festivals und Veranstalter:innen tun, damit Menschen nicht nur kommen, sondern wiederkommen?

Es geht um neue Liveformate, Community Building, Touring und die Frage, wie aus Aufmerksamkeit echte Beziehung wird. Promitalk, Zukunftspanel und Meet-and-Greet-Runden bringen Perspektiven aus der gesamten Livebranche zusammen. Zum Abschluss folgt ein Live-Moment der Extraklasse.

Für Musiker:innen, DJs, Booker:innen, Club- und Festivalmacher:innen, Veranstalter:innen, Kulturpolitik und alle, die beim Thema Live nicht einfach zuhause bleiben wollen.

19.11.2026, Wovon lebst du eigentlich? – Wichtige Einnahmequellen, die jede:r Musiker:in kennen sollte

Gagen, Tantiemen, Aufträge, Merch, Nebenjobs, Förderung, Oma, Streaming, Fan-Funding: Die meisten Musikschaffenden leben nicht von einer Einnahmequelle, sondern von vielen. Trotzdem fehlen oft Zeit, Wissen oder schlicht der Überblick, um den eigenen Cashflow, Vorsorge und tragfähige Strukturen wirklich zu verstehen.

Bei Wovon lebst du eigentlich? geht es um ehrliche Zahlen, gute Ideen und die Frage, wie beides zusammengeht. Was lässt sich realistisch rechnen? Was bleibt übrig? Und wie können Modelle wie Memberships, Crowdfunding, Genossenschaften oder Verantwortungsgemeinschaften die eigene Praxis stärken?

Neben praxisnahem Input zu Cashflow, Unternehmensstruktur und Altersvorsorge gibt es Raum, die eigene Situation zu sortieren, Fragen zu stellen und gemeinsam neue Ansätze zu entwickeln. Die beste Idee des Abends erhält auf dem Convention-Tag einen Umsetzungspreis in Form eines Geldbetrags zu deren Umsetzung.

Für selbstständige Musiker:innen, Bands, DJs, Producer:innen und Musikschaffende in allen Karrierephasen.

02.12.2026, Studio & Produktion – Guter Song. Und jetzt? Neue Wege für Produktion, Release und Reichweite

Der Song steht. Vielleicht sogar die Aufnahme. Und dann? Studio, Team, Release, Rechte, Vergütung, Marketing, Partner:innen und die Frage, ob du wirklich jede Woche ein neues Reel drehen musst, damit deine Musik irgendwo ankommt.

Zwischen einem guten Song und einem stimmigen Release liegen viele Entscheidungen, die kleine Artists oft allein treffen müssen. Studio & Produktion fragt: Wie wird aus einem guten Song ein Release, der künstlerisch passt, fair organisiert ist und die richtigen Menschen erreicht? Welche Produktions- und Releasewege passen zu deiner Musik? Welche Rolle spielt KI? Und wie geht Marketing, ohne dass TikTok und Instagram plötzlich deine komplette künstlerische Identität fressen?

Dich erwarten Einblicke in Studioabläufe, Produktion und Releaseplanung. In Arbeitsphasen, Talks und an rotierenden Tischen mit Produzent:innen und Profis aus Label, Verlag, Sync und Management kannst du deine Fragen loswerden und herausfinden, was zu dir und deiner Musik passt. Mutige Strategien, faire Zusammenarbeit, gute Songs, feine Leute. Damit lässt sich arbeiten.

Für veröffentlichende Musiker:innen mit ersten Aufnahmeerfahrungen und Lust auf neue Releasewege.

Convention-Tag: All together!

Der Convention-Tag 2027 sammelt ein, was bei Pop Moves 2026 und den Satelliten-Events entstanden ist: Fragen, Erfahrungen, Ideen, Kontakte und Sätze, die nachwirken. Termin und Ort folgen, aber eins ist klar: Wir machen keinen netten Rückblick, sondern sichten gemeinsam, was die Musik von morgen braucht.

23.01.2027, Music Future Convention-Tag OPERATION TON

Der Convention-Tag fädelt zusammen, was über Monate durch die fünf Satelliten-Events und Pop Moves 2026 in Bewegung gekommen ist: Viele Gespräche, Erfahrungen, Fragen und Sätze, die nachwirken.

Hier treffen Musikpraxis, Branche, Popförderung, Technologie, Wissenschaft und Kulturpolitik aufeinander. Nicht, um sich gegenseitig Folien vorzulesen, sondern um Bilanz zu ziehen und nach vorne zu denken: Was brauchen Musikschaffende, um langfristig, fair und selbstbestimmt zu arbeiten? Welche Ideen verdienen eine Fortsetzung? Wo gehören Strukturen auf den Prüfstand? Und was können wir selbst anstoßen?

Der Convention-Tag ist der gemeinsame Abschluss von OPERATION TON und zugleich Startpunkt für das, was danach kommt. Wir bringen die Perspektiven der Veranstaltungsreihe an einen Tisch, knüpfen neue Verbindungen und machen aus guten Fragen konkrete Commitments und nächste Schritte. Was bleibt? Was fehlt? Was kommt? Let’s Redaktionskonferenz!

Warum das Ganze? 

Zwischen Förderantrag und Clubnacht, Gremiensitzung und Proberaum, Kalkulation und künstlerischem Risiko: Die Musikbranche verändert sich schneller, als wir Fördertopf sagen können. Und mit ihr die Fragen, die euch, uns, alle in dieser Szene täglich umtreiben. Genau deshalb nehmen wir uns dieses Jahr mehr Zeit für das, worauf es ankommt: reale Berufsfragen und gemeinsames Lernen auf Augenhöhe. Wissen soll hier nicht nur konsumiert, sondern direkt angewendet und gemeinsam verarbeitet werden.

Ob musikalische Entwicklung, faire Arbeitsbedingungen, Livekultur, Produktion, Einkommen, Technologie oder Community: OPERATION TON bringt bundesweit Menschen aus Musikpraxis, Branche, Wissenschaft, Popförderung und Kulturpolitik an einen Tisch. Wir wollen einen Arbeits- und Begegnungsraum schaffen, der radikal menschlich, zugänglich und zukunftsorientiert ist. Patentlösung? Gibt’s nicht. Dafür ziemlich gute Fragen, und die richtigen Menschen, um sie gemeinsam weiterzudenken.

Für wen?

OPERATION TON richtet sich bundesweit an Musiker:innen, Bands, DJs, Producer:innen, Sessionmusiker:innen und Branchennachwuchs. An Menschen aus Management, Booking, Label, Verlag, PR, Live, Produktion und allen angrenzenden Bereichen. An Szenemacher:innen, Zusammenhalter:innen und alle, die Musik nicht als Einzelkampf verstehen, sondern als etwas, was wir nur gemeinsam weiterbringen. Die Zukunft der Musik entsteht dort, wo sich Musikschaffende gegenseitig entlasten, und wo Praxis, Haltung, Wissen und Menschen sich solidarisch zeigen.

Seid dabei!